Die Schmerzen sind bei der Ermüdungsfraktur meist nicht sehr ausgeprägt. Bei persistierenden Ruheschmerzen und grundsätzlich sollte bei jedem Sportler mit belastungsabhängigen Knochenschmerzen an die Möglichkeit einer Ermüdungsfraktur gedacht werden. Bei einigen Patienten werden druckdolente Schwellungen über der Frakturstelle beobachtet.
In der Regel beschreiben die Patienten einen verzögert registrierten, zunehmenden Belastungsschmerz, der im Anfangsstadium in Ruhe spontan sistiert. Im weiteren Verlauf treten zusätzlich Ruheschmerzen auf.
Häufig findet der Untersucher über der Bruchstelle eine druckdolente Schwellung. Bei mehr als zwei Wochen persistierendem Ruheschmerz sollte an eine Streßfraktur gedacht werden.
Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen zeigen direkte Brüche in ca. 50%. Nicht selten wird der Nachweis durch den Befund von reaktiven Veränderungen im Heilungsprozeß erst nach 3-4 Wochen erhoben. Bei negativem radiologischen Befund und andauernden Beschwerden sollte ein Knochenszintigramm oder ein MRI angefertigt werden.
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