Therapie

Konservativ

Zunächst kann ein konservativer Therapieversuch durch Schonung und kurzfristige Ruhigstellung unternommen werden. Wichtig ist eine krankengymnastische Übungstherapie mit Auftrainieren der Quadrizepsmuskulatur. Auch die Anwendung lokaler Wärme kann hilfreich sein. In akut schmerzhaften Fällen können Infiltrationen eines Lokalanästhetikums hilfreich sein.

Operativ

Um degenerative Spätschäden weitestgehend zu vermeiden, sollte die Kongruenz der Gelenkflächen durch Refixation gelöster osteochondraler Fragmente z.B. mit einem Fibrinklebesystem wiederhergestellt werden. Zur Neutralisierung von Scherkräften bis zur bindegewebigen oder knöchernen Fixation dienen Kirschner-Drähte, ggf. kleine Schrauben mit gekürzten Gewindeanteilen, eingebolzte Knochenspänchen oder PDS-Stifte. Bei kleinen Defekten kann eine Knorpelzell- oder Knorpelknochentransplantation vorgenommen werden.

 

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Entnahme eines Knopelknochenzylinders zur Transplantation Entnahmestelle eines Knorpelknochenzylinders zur Transplantation Entnahmestellen von Knorpelknochenzylindern zur Transplantation eingebrachter Knorpelknochenzylinder
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Z. n. Knorpelknochentransplantation (6 Monate) allogene Knorpelknochentransplantation  

Copyright © 1999 Prof.Dr.J.Jerosch