Ätiopathogenese

Während die akute Bursitis durch exsudative Prozesse mit ödematöser Schwellung der Umgebung gekennzeichnet ist, führt die Proliferation bei der chronischen Bursitis zum sog. Schleimbeutelhygrom mit fibrös-schwieliger Wandverdickung und zottenförmigen Wucherungen (Corpora orozoidea). Schließlich können der Schleimbeutel sowie das umgebende Gewebe verkalken (Bursitis calcarea). Bursitiden können traumatisch enstehen oder auf dem Boden rezidivierender Irritationen, beispielsweise bei Personen mit knienden Berufen (Plattenleger). Am häufigsten befallen sind die Bursae suprapatellaris, präpatellaris und infrapatellaris sowie die Bursa anserina.

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Copyright © 1999 Prof.Dr.J.Jerosch